Bundespolizei setzt im Rahmen des Europäischen Einreise-/Ausreisesystems (EES) auf Nutzerfreundlichkeit

Die Modernisierung der Grenzkontrollen umfasst einen mehrjährigen Rahmenvertrag für die Installation von 1.700 Fingerabdruckscannern.

BildLIVETOUCH QUATTRO, der weltweit modernste Zehnfingerscanner von JENETRIC, wurde von der Bundespolizei zur Ausstattung der Grenzkontrolle im Rahmen der zukünftigen Einführung des Einreise-/Ausreisesystems (EES) ausgewählt.

Zur Umsetzung der „Smart Borders Initiative“ und im Rahmen der Vorbereitung auf die Einführung des europäischen Einreise-/Ausreisesystems entschied sich die Bundespolizei für eine umfassende Erweiterung der Fähigkeiten zur Erhebung von Fingerabdruckdaten im Rahmen ihrer grenzpolizeilichen Aufgaben. Dies umfasst die technische Modernisierung der biometrie-gestützten Grenzkontrolle und gilt als ein wichtiges Signal für den weiteren Ausbau der mobilen Einsatzmöglichkeiten. Eine standardisierte und konsistent hohe Bildqualität von Fingerabdrücken ist Prämisse für die hoheitliche Erfassung und Voraussetzung für den erfolgreichen Vergleich von Fingerabdrücken durch die Grenzkontrollbehörden.

Der flächendeckende Einsatz von Vierfingerscannern an den Außengrenzen der Europäischen Union ist eine zwingende technische Voraussetzung für das zukünftige europäische Einreise-/Ausreisesystem. Entscheidend dabei ist, dass die Fingerabdruckaufnahme bei Einreise von Nicht-EU Bürgern zu keiner Verzögerung der Grenzkontrollen führt.

Der LIVETOUCH QUATTRO verbindet Benutzerfreundlichkeit mit Fingerabdruckbildern hoher Qualität. Das in das Gerät integrierte Display bietet vor und während der Fingerabdruckaufnahme hilfreiche Rückmeldungen und gewährleistet damit, dass jedem Benutzer, unabhängig von dessen Wissensstand, Sprache oder Kultur, die Erfassung der Fingerabdrücke schnell und fehlerfrei gelingt. Nicht zuletzt ermöglichen seine äußerst kompakte Größe und das attraktive Design eine mühelose Integration in verschiedene grenzpolizeiliche Erfassungssysteme.

„Die Akzeptanz biometrischer Anwendungen wird in hohem Maße durch die Nutzerfreundlichkeit der Systeme bestimmt. Dabei spielt eine große Rolle, dass die Geräte aktiv und in Echtzeit mit dem Nutzer interagieren. In unserem Fall wird dem Anwender in einfacher Weise signalisiert, wo, wie lange und welche Finger aufzulegen sind und wann der Prozess beendet ist“, sagt Roberto Wolfer, einer der Gründer und Geschäftsführer der JENETRIC GmbH. „Wir freuen uns, dass die Bundespolizei diesen Aspekt besonders berücksichtigt und unsere Geräte nun an allen Flughäfen Deutschlands zum Einsatz kommen.“

Insgesamt umfasst die Modernisierung der Grenzkontrollen einen mehrjährigen Rahmenvertrag für die Installation von 1.700 Fingerabdruckscannern, wobei bereits in 2019 über 900 Geräte geliefert werden.

Der LIVETOUCH QUATTRO und die weiteren JENETRIC Produkte werden demnächst auf internationalen Konferenzen in Wien, Rumänien und Washington D.C. den Behörden und potentiellen Anwendern präsentiert.

Weitere Informationen unter https://www.jenetric.de

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Die JENETRIC GmbH wurde 2014 am Optikstandort Jena von Ingenieuren mit langjähriger Erfahrung in der Fingerabdruckaufnahme gegründet und hat sich auf die Entwicklung von biometrischen Aufnahmesystemen spezialisiert. Zum multidisziplinären Team gehören Hard- und Software-Spezialisten sowie Produktions- und Vertriebsprofis in Europa und den USA. Das Unternehmen verfolgt bei seinen Produktentwicklungen einen ganzheitlichen Ansatz, der sich klar an den Anforderungen der Kunden orientiert – mit dem ambitionierten Ziel, Lebens- und Arbeitsbedingungen durch die Nutzung biometrischer Systeme zu verbessern.

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